2010 gab es kein iPad. Cloud war ein Buzzword auf Konferenzfolien, kein Geschäftsmodell. Und wenn jemand „KI" sagte, dachten die meisten an Schach spielende Computer. Am 6. April dieses Jahres haben wir in genau dieser Welt ein IT-Unternehmen gegründet. Heute — 16 Jahre, drei Technologiewellen und unzählige Projekte später — sind wir noch da.
Das ist kein runder Geburtstag. Kein Anlass für Pathos. Aber vielleicht genau deshalb der richtige Moment für einen ehrlichen Blick: zurück, nach vorn und auf das, was zählt.
Ein Markt, der sich kaum wiedererkennen würde
Als Golle IT 2010 an den Start ging, war die Finanzkrise gerade erst verdaut. Der deutsche IT-Services-Markt hatte ein Volumen von rund 32,9 Milliarden Euro. Heute liegt er bei über 51,1 Milliarden Euro — ein Wachstum von mehr als 55 Prozent. Bis 2026 werden 54,4 Milliarden Euro prognostiziert.
Diese Zahlen klingen nach Erfolgsgeschichte. Aber sie erzählen nur die halbe Wahrheit. Denn das Wachstum kam nicht gleichmäßig. Es kam in Wellen — und jede Welle hat Unternehmen mitgerissen, die nicht schnell genug waren. Wer in der IT-Branche 16 Jahre überlebt, hat nicht einfach einen wachsenden Markt mitgeritten. Er hat sich mehrfach neu erfunden.
Drei Wellen, die alles verändert haben
Welle 1: Cloud. Als wir starteten, betrieben viele unserer Kunden eigene Server im Keller. Die Migration in die Cloud war kein technisches Upgrade — es war ein Kulturwandel. Wir haben Unternehmen dabei begleitet, Kontrolle abzugeben und gleichzeitig Flexibilität zu gewinnen. Das erforderte nicht nur technisches Know-how, sondern vor allem Vertrauen.
Welle 2: Mobile. Plötzlich sollte alles auf dem Smartphone funktionieren. Apps wurden vom Gadget zum Geschäftsprozess. Für uns als Softwareagentur bedeutete das: neue Plattformen, neue Nutzererwartungen, neue Geschwindigkeit. Wir haben unsere Expertise in der App-Entwicklung — Web, Mobile, Desktop — in dieser Phase aufgebaut und geschärft.
Welle 3: KI. Und jetzt stehen wir mittendrin in der dritten Transformation. Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft ist Künstliche Intelligenz ein entscheidender Wettbewerbsfaktor für die deutsche Wirtschaft — bei gleichzeitig erheblichen Umsetzungsherausforderungen. Der KI-Einsatz in deutschen Unternehmen hat sich laut Bitkom binnen eines Jahres mehr als verdoppelt. Das Tempo ist atemberaubend. Und genau hier setzen wir heute an: AI & Machine Learning Lösungen, die nicht im Labor bleiben, sondern im Geschäftsalltag ankommen.
Jede dieser Wellen hätte das Ende bedeuten können. Stattdessen wurde jede zum Katalysator für das, was wir heute sind.
Was sich nie verändert hat
Technologien kommen und gehen. Frameworks werden gehyped und vergessen. Aber eine Sache hat in 16 Jahren jedes einzelne erfolgreiche Projekt verbunden: das Gespräch auf Augenhöhe.
Unsere Kunden — überwiegend KMUs und Mittelständler im DACH-Raum — brauchen keinen Anbieter, der ihnen die neueste Technologie verkauft. Sie brauchen einen Partner, der versteht, welches Problem gelöst werden muss. Und der ehrlich sagt, wenn eine einfache Lösung besser ist als eine komplexe.
Dieses Prinzip hat uns 2010 den ersten Kunden gebracht. Und es bringt uns heute noch neue Projekte — oft durch Empfehlung. Verlässlichkeit ist kein Feature, das man auf eine Website schreibt. Es ist etwas, das man über Jahre beweist.
Was jetzt kommt
16 Jahre bedeuten, dass wir mitten im nächsten Kapitel sind, nicht am Ende eines. Die Frage ist nicht, ob KI die Arbeitswelt verändert — sondern wie schnell und wie grundlegend. Wir helfen Unternehmen, diese Frage konkret zu beantworten: mit Strategieberatung, mit Implementierung, mit Lösungen, die funktionieren.
Der Markt wächst weiter. Die Technologie wird mächtiger. Und die Unternehmen, die jetzt die richtigen Entscheidungen treffen, werden in fünf Jahren die Gewinner sein.
Wir freuen uns auf die nächsten Jahre — und auf die Projekte, die wir noch nicht kennen.
Sie stehen vor einer technologischen Entscheidung und suchen einen Partner mit Erfahrung? Sprechen Sie mit uns — wir bringen 16 Jahre Perspektive mit.
Was hat sich in Ihrer IT-Welt in den letzten Jahren am stärksten verändert? Wir sind gespannt auf Ihre Perspektive.
